Sie sind hier:

Baubeschreibung


Von der Planung zur Umsetzung

Erste Planungen

Unter Berücksichtigung der Vorgaben aus dem Bebauungsplan begann man im Jahr 2013 mittels eines Bauvorbescheides, der bereits einige Varianten der möglichen Gebäudehüllen umfasste, die baurechtlichen Rahmenbedingungen für einen Neubau abzustecken. Anfang 2015 erhielt die FG Bau dann die Erteilung des Bauvorbescheides.   

Architektenwettbewerb

Aufgrund der anspruchsvollen Lage mitten im Stadtgebiet an der Ausfahrt Schmargendorf der A100 und der Berücksichtigung der städtebaulichen Vorgaben entschied sich die FG Bau für einen Architektenwettbewerb.  

Im Auslobungstext hieß es hierzu:
„Das Gutachterverfahren dient der Ermittlung eines gestalterisch qualitätsvollen Entwurfs für die Kubatur, innere Gliederung und Fassadengestaltung des neu zu errichtenden Wohngebäudes sowie die zum Grundstück zählenden Außenbereiche. Dabei sollen auch die Freiflächen des angrenzenden Hotels berücksichtigt werden.“ (Auszug aus dem Auslobungstext, Abschnitt 1 „Anlass und Ziel“, BSM  Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH) 

Siegerentwurf

Nach zwei Durchgängen gewann Anfang 2016 der Entwurf des Architekturbüros Ingenbleek den Wettbewerb. Die Gebäudegestaltung wird darin mit folgenden Worten beschrieben: 

Die Auseinandersetzung gegen die Kfz-Trassen wird gesucht, der Konflikt gelebt. Das heißt: kein Verzicht auf Sonne, Licht, Aussicht über die urbane Landschaft und Kommunikation mit der Außenwelt und keine Flucht vor dem Kraftfahrzeugverkehr. Vielleicht führt die Auseinandersetzung mit dem Lärm (wie mit den Abgasen bereits wesentlich geschehen) in 20 Jahren dazu, dass der städtische Verkehr elektronisch leise verläuft. 

Der Entwurf zieht seine Stärke aus der heterogenen und lärmbelasteten Umgebung:

  • Das raumbildende Wohngebäude ist als städtebaulicher Abschluss der Gebäudezeile an der Kalkhorster Straße konzipiert und passt sich städtebaulich den benachbarten Zeilenbebauungen an. 
  • Der Gebäudekörper setzt mit seinen „3 Fassaden“ einen architektonischen Appell, der von der Rudolstädter Straße sowie von der Autobahn aus sichtbar ist und das Wohngebiet markiert. 
  • Dem Umgang mit der lärmbelasteten Westfassade wird mit einer homogenen, einheitlichen Fassadengestaltung begegnet. 
  • Aufgrund der inneren Raumanordnungen können sich die Fassaden zum Hof stärker öffnen. 
  • Der edelsteinähnliche Gebäudekörper dient der Identifizierung des Wohngebietes als auch der Bewohner. Mit flexiblen Wohnungsgrundrissen und gestalterisch verspielten Fassaden wird den Bewohnern und Nachbarn das Gefühl von einem lebenswertem Zuhause (eine Adresse) gegeben, gleichzeitig wird die Fachgemeinschaft Bau an dieser stark frequentierten Position mit einer zeitgemäßen Wohnbauarchitektur repräsentiert.  

Baubeginn

Nach dem Wettbewerb ging es schnell an die Ausführungsplanung. Noch im August 2016 wurde der Bauantrag (genauer gesagt: Antrag auf Genehmigungsfreistellung) gestellt. Im April 2017 erhielten wir den Positivbescheid, womit das Bauvorhaben in seine konkrete Umsetzung starten konnte. Bereits im Vorfeld wurde das Bestandsgebäude entkernt und schadstoffsaniert, bis es dann im Juli vollständig zurückgebaut werden konnte (BSA Bohr und Sprengtechnik Adolf Alexander GmbH & Co. KG). Gleich im Anschluss wurde die über das Grundstück verlaufende Fernwärmetrasse umverlegt.

Aufgrund diverser Verzögerungen bei der Erteilung der verkehrsrechtlichen Anordnung für die geplante Baustelleneinrichtung begannen die Verbau- (Wendt Grundbau GmbH) und Erdarbeiten (Phillip Dunkel GmbH & Co. KG) erst im November 2017. Nach weiteren Verzögerungen im Genehmigungsprozess begannen schließlich im März 2018 die Rohbauarbeiten (E&K Metzelthiner Bau GmbH). In der Zwischenzeit sind die Rohbauarbeiten für das Kellergeschoss und die Tiefgarage fertiggestellt und die Obergeschosse in Arbeit. 

Weitere Informationen

Hier finden Sie die Eckdaten zum Bauprojekt.

Hier können Sie sich das Exposé des Architekten runterladen

Hier finden Sie die Baubeschreibung


Zahlen und Fakten zum Bezirk Wilmersdorf 

Die Kalkhorster Straße liegt im Ortsteil Wilmersdorf, an der Grenze zum Ortsteil Schmargendorf im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
  

Bevölkerung Charlottenburg-Wilmersdorf:

  • 334.351 Einwohner / 5.166 Einwohner je km²   

Naherholung, fußläufig zu erreichen:

  • Volkspark Wilmersdorf mit dem Fennsee (direkt nebenan)
  • Preußenpark am Fehrbelliner Platz
  • Schoelerpark mit dem Schoeler-Schlösschen
  • Messelpark
  • Heidelberger Platz
  • Olivaer Platz 

Einkaufs- / Freizeit- / Ausgehmöglichkeiten:

  • Ludwigkirchplatz mit zahlreichen Restaurants und Cafés
  • Güntzelkiez mit vielen kleinen Geschäften
  • Prager Platz als Erholungs- und Freizeitbereich mit Einkaufscenter
  • Rheingauviertel mit einer bunten Mischung aus Gastronomie und Einzelhandel
  • Stadtbad Wilmersdorf I und II
  • Eisstadion Wilmersdorf
  • Sommerbad Wilmersdorf
  • Wilmersdorfer Arcaden
  • Europacenter
  • Zoologischer Garten / Aquarium
  • Ku‘Damm mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants 

Infrastruktur:

  • S-Bahn-Linien S41, S42 und S46, U-Bahn-Linien U2, U3, U7 und U9, Bus-Linien 115, 249, 310, N3 und N10
  • nächstgelegene Bahnhöfe / Haltestellen: Heidelberger Platz (S+U, Bus), Hohenzollerndamm (S, Bus), Fehrbelliner Platz (U), Hoffman-von-Fallersleben-Platz (Bus)
  • Stadtautobahn A100 Abfahrten Schmargendorf und Hohenzollerndamm 

Schulen / Kitas / öffentliche Gebäude von Wilmersdorf:

  • 10 Grundschulen
  • 9 Sekundarschulen und Gymnasien
  • Sankt Gertrauden Krankenhaus
  • Polizeiwache Abschnitt 26